Wir leben in einer Gesellschaft der ständigen Reize, des Leistungsdrucks und des permanenten Auf-Empfang-Seins, während Erholung, Ruhe und Sinn immer weniger Raum bekommen. Fast jeder sechste Arbeitnehmer (16 %) hat eine stressige Arbeit mit hohen Anforderungen und wenig Freiraum, wie Zahlen der Nationalen Arbeitsbedingungen-Umfrage (NEA) des Centraal Bureau voor de Statistiek (CBS) und der TNO zeigen. Es wird erwartet, dass Stress im Jahr 2030 die häufigste Krankheit sein wird. Der Rat für Volksgesundheit und Gesellschaft stellt fest, dass wir in einer „hypernervösen Gesellschaft“ leben. Leistungsdruck, Beschleunigung und Individualismus sind übers Ziel hinausgeschossen und gefährden unser Wohlbefinden, warnt das Beratungsorgan.
Grenzen überschreiten
Organisationen suchen vor allem nach schnellen Lösungen: ein Training, eine Vitalitätswoche oder eine Achtsamkeits-App, stellt De Koning fest. „Es funktioniert nicht, die Lösung beim Individuum abzuladen. Stress lässt sich nicht wegentspannen. Es ist kein individuelles Problem, sondern ein kollektives Signal dafür, dass wir etwas Grundlegendes falsch organisieren: Arbeit, Erwartungen, Tempo und Sicherheit.“ Ohne einen Systemwechsel bleibt der stressbedingte Ausfall strukturell hoch, davon ist De Koning überzeugt. „Wir löschen weiterhin nur Brände, anstatt die Ursachen anzugehen. Wir bringen den Menschen bei, besser mit Stress umzugehen, während wir sie danach wieder in genau dasselbe System zurücksetzen, das diesen Stress verursacht. Das ist so, als würde man jemandem das Schwimmen beibringen, das Wasser dabei aber immer kälter machen.
„STRESS IST EIN SIGNAL DAFÜR, DASS WIR ETWAS GRUNDLEGENDES FALSCH ORGANISIEREN: ARBEIT, ERWARTUNGEN, TEMPO UND SICHERHEIT“
Die Messung von Stress
Das Centrum voor Stressmanagement hilft Organisationen dabei, Stress zu reduzieren, Krankheitsausfälle zu senken und Mitarbeiter wieder aufblühen zu lassen. „Wir helfen Organisationen, Stress sichtbar zu machen, bevor er zum Ausfall führt. Das sorgt nicht nur für gesündere Menschen, sondern auch für weniger Ausfälle und mehr Stabilität. Stress ist messbar – wenn man bereit ist, ihn ernsthaft zu betrachten“, berichtet De Koning. „Beim Centrum voor Stressmanagement arbeiten wir mit bewährten Methoden und innovativen Tools, um Stress und Burnout an der Wurzel zu packen. Wir helfen Organisationen mit Erkenntnissen, Struktur und Steuerung.
Denken Sie an:
- Früherkennung und Scans, mit denen wir Stressniveaus schnell und konkret abbilden.
- Training & Coaching mit praxisnahen Programmen für Mitarbeitende und Führungskräfte, um die Resilienz zu stärken und mit Stress umzugehen.
- Beratung und Begleitung beim Aufbau einer gesunden, stressbewussten Arbeitskultur. Und das vielleicht Wichtigste: Wir messen stets, ob Interventionen Wirkung zeigen, und passen diese bei Bedarf an. So entwickeln wir uns kontinuierlich weiter.“
Fokus und Resilienz
De Koning: „Ich sage immer: ‚Chronische Müdigkeit ist keine persönliche Schwäche, sondern ein Alarmsignal unserer Gesellschaft‘. Wenn in einer Organisation immer wieder Menschen ausfallen, liegt das nicht an all diesen Individuen. Dann ist es ein Systemproblem: in Führung, Arbeitsstrukturen, Kommunikation und Erwartungshaltungen.“ Nachhaltige Veränderung beginnt mit dem Messen von Stress, betont sie. „Beim Centrum voor Stressmanagement arbeiten wir aus einer klaren Überzeugung heraus: Wenn man Stress nicht misst, versteht man ihn nicht – und wenn man ihn nicht versteht, kann man ihn auch nicht nachhaltig lösen“, fasst sie die Mission und Vision prägnant zusammen. „Unser Ansatz ist sachlich, konkret und messbar. Keine Etiketten, keine Vorurteile, keine schnellen Tricks. Dafür jedoch Erkenntnisse, Sprache und Handlungsperspektiven. Damit Menschen wieder die Kontrolle über ihre Energie zurückgewinnen und Organisationen lernen, wie sie Stress strukturell abbauen können, statt im Nachhinein Schadensbegrenzung zu betreiben.“ „Wir messen Stress bei Menschen und in Organisationen nicht nur über Fragebögen, sondern kombinieren Erleben, Verhalten und Muster. Wir betrachten Signale auf individueller Ebene (Energie, Erholung, Konzentration),
Teamebene (Dynamik, Kommunikation, psychologische Sicherheit) und Organisationsebene (Ausfallmuster, Führungsstil, Entscheidungsfindung).
Wir arbeiten stets in Schichten:
- wir machen Stressmuster sichtbar (Einsicht);
- wir erklären, was Stress im Gehirn und im Körper bewirkt (Verständnis);
- wir begleiten Verhalten, Führung und Arbeitsstrukturen (Veränderung);
- und sorgen für die Verankerung, damit die Wirkung dauerhaft anhält.
Das Ergebnis sind weniger Ausfälle, mehr Resilienz und vor allem: Menschen, die wieder Selbstbestimmung erleben.
„Für Organisationen, die spüren, dass sich Stress aufbaut, aber noch nicht genau wissen, wo es hakt, bieten wir einen unabhängigen Stress-Scan an. Keine ‚Quick Fixes‘, keine Bewertungen, sondern Klarheit über Muster, Führung und Arbeitsbelastung. Damit ein Ausfall nicht das erste Signal sein muss.“ Mehr erfahren?
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